Filmreihe „Wieder Sehen im MAXIM”


Alte Klamotten? Nostalgie? Zeitlose Filmkunst.

Wer bereits so lange ein Kino betreibt wie Siegfried Daiber, der kennt die Film-Szene, die Trends und die Raritäten. In Gesprächen mit Schülern und Dozenten der Stiftung Journalistenakademie entstand Anfang des Jahres 2010 die Idee, gemeinsam die Reihe „Wieder Sehen im MAXIM” mit jeweils einem Film des Monats ins Leben zu rufen.

Was diese Filme auszeichnet?

Schrägheit, Gesellschaftskritik, Hintergründigkeit. Es sind Filme, die nachdenklich stimmen, die respektlos, aufmüpfig, futuristisch oder altmodisch, und damit ein Stück Filmgeschichte abseits des Mainstreams sind.
Ein Wieder Sehen lohnt in jedem Fall.

Die Reihe Wieder Sehen im MAXIM startete mit der Wiederauferstehung des Filmes von Bernhard Sinkel, „Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat ”.

Vor dem Hintergrund weltweiter Bankenskandale kam im Dezember 2009 das Remake des Klassikers unter dem Namen „Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!” in die deutschen Kinos. Zeitnah präsentierte das MAXIM das Original dazu aus dem Jahr 1975. Als Premierengast kam Bernhard Sinkel (70) zur Vorstellung. Er erzählte Anekdoten und Details zu den Schauspielern, zur Entstehung des Films, und blieb anschließend noch lange zur Diskussion mit dem Publikum. Ein Fest für Cineasten.

Auch die beiden folgenden Filme der Reihe "Fahrenheit 451" und "Paris, Texas" im März und April 2010 wurden vom Münchner Kinopublikum begeistert aufgenommen.

Wieder Sehen im MAXIM ist Kult geworden.

Die Filmreihe wird fortgesetzt, jeder Film bleibt dann über mehrere Tage im Programm.

Standbild aus Sein oder nicht sein

Bildquelle: ddp images

Sein oder Nichtsein
(Ernst Lubitsch, 1942)
zum Jahrestag des Kriegsendes
am 8. Mai

Hier geht es um Tod oder Leben.
Um ihre Regierung nicht in Konflikte zu stürzen, verändert eine polnische Theatergruppe kurz vor dem Einmarsch der Deutschen ihren Spielplan: Anstelle einer Parodie auf das Hitlerregime geben sie den Hamlet.
Als es kurz darauf aber gilt, eine Gruppe von Untergrundkämpfern zu retten, kommen die ursprünglich einstudierten Rollen wieder zu ihrem Recht.
Diesmal ausserhalb des Theaters...

"Der Komik mit Grauen stilvoll verquickende Film ist eine immer noch nützliche Abrechnung mit dem Führerkult..."(Lexikon des internationalen Films, München 1997)


Eins, zwei, drei (Billy Wilder, 1961)

Schauplatz: Die geteilte Stadt Berlin
kurz vor dem Mauerbau 1961.
Protagonisten: C. R. MacNamara, der geschäftstüchtige Direktor der örtlichen Coca-Cola-Filiale. Scarlett Hazeltine, Tochter des Vorstandsvorsitzenden, zu Gast in Berlin. Otto, ein strammer, linientreuer Kommunist und Ostberliner.
Handlung: American Way of Life meets communism – ob es ein Happy End gibt?



Sie haben kein Bild? Kommen Sie ins Kino und machen sich eines!

Bildquelle: ddp images

Der Grosse Diktator
(Charlie Chaplin, 1940)

Chaplins fantastische Parodie auf Nationalsozialismus,
Diktatur und Rassenwahn feiert im Oktober 2010 ihren 70. Geburtstag im MAXIM.





Kitchen Stories (Bernt Hamer, 2003)

Eine absurde Satire auf die moderne Welt und deren Bedürfnisse, wie Datenschutz und Individualität.
Wunderliche alleinstehende Männer in einem norwegischen Dorf werden durch ein Forschungsprojekt zur Zusammenarbeit gezwungen.



Das Zweite Erwachen der Christa Klages – ein weiblicher Robin Hood?

Cinema Paradiso – Kino im Kino

27. März 2017

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