November 2010
Maxim-Kino zeigt Roadmovie mit Wetterstein-Hüttenwirt Charly Wehrle:
Bayerische Musiker touren mit Hackbrett und Kontrabass zum Mount Everest

30 Jahre lang war das Reintal im Wettersteingebirge Charly Wehrles zweite Heimat: Als Hüttenwirt versorgte er die Kletterer auf der Oberreintalhütte, die Skitourengeher auf der Stuibenhütte unter der Alpspitze sowie die Zugspitzersteiger auf der Reintalangerhütte. Mit seinem ganz eigenen Stil erwarb er sich als Wirt einen geradezu legendären Ruf, bis er im vergangenen Jahr seinen Abschied als Hüttenwirt feierte.
Da Wehrle in seinem Hüttenalltag großen Wert aufs Musizieren legte, kam es im Jahr 2008 zu einer ungewöhnlichen Reise:
Zusammen mit neun Musikantenfreunden aus seiner „Gebirgs-Wohngemeinschaft“ startete Wehrle zu einer Trekking-Tour in den Himalaya. Im Gepäck: Hackbrett, Kontrabass, zwei Akkordeons und Gitarren.
Am Fuß des Mount Everest wollte er seinem langjährigen Freund und Hüttenhelfer Sherpa Ang Gyalzen ein Ständchen zum 70. Geburtstag bringen. Denn der ehemalige Expeditionsträger verbrachte seit 17 Jahren jeden Sommer auf der Reintalangerhütte und sorgte dort für Himalaya-Flair.
Der Münchener Dokumentarfilmer Reinhold Rühl hat für den Dokumentarfilm „Nepal Namasté - Musiktrekking zum Dach der Welt“die musikalische Expedition mit der Kamera begleitet und den 70 Minuten langen Film produziert.
Das abenteuerliche Roadmovie zwischen Zugspitze und Mount Everest schildert hautnah die Schwierigkeiten, die Reisende in dieser unzugänglichen Region meistern müssen – aber auch die Glücksmomente:
Der Blick auf den Mount Everest, die buddhistische Kultur, das harte Leben der Bergbevölkerung.
Was Touristen vielleicht mit ein wenig Nervenkitzel erleben, ist für die Menschen in dem bitterarmen Land tägliche Realität: 15-jährige schleppen
100 Kilo-Lasten tagelang über gefährliche Bergpfade. Unterwegs spielen die Musiker alpenländische Klänge in Sherpadörfern oder im buddhistischen Kloster Tengboche vor der Kulisse von Mount Everest und Ama Dablam. Für die Musiker und ihre Zuhörer ein multikulturelles Erlebnis auf dem Dach der Welt.



Das Publikum freute sich am Premierenabend über das musikalische Gastspiel von Charly Wehrle und seinen Musikerfreunden aus der Reintal-Familie sowie über die lebendige Einführung von Regisseur Reinhold Rühl.
September 2010
Mit seiner Nachbarschaftsaktion am Abend des 27. September 2010 hat das Café Ruffini eine Welle von Solidaritätsbekundungen für das MAXIM ausgelöst.
Die Veranstaltung war restlos ausverkauft. Zahlreiche Gäste konnten den Anekdoten der Akteure und der Musik nur im Stehen lauschen. Jeder der Mitwirkenden hat dem in die Jahre gekommenen Kino und dessen Betreiber Sigi Daiber seine besondere Sympathie für den eigenwilligen Charakter bekundet.



Das erstklassige Unterhaltungsprogramm, bestritten von Asta Scheib, Thorsten Klentze, Josef Brustmann, Uwe Schwidewski & Friends, Karl Gschaider und Friedrich Ani, wurde ergänzt durch eine Tombola mit attraktiven Preisen. Diese spendeten die beteiligten Künstlern und Sponsoren wie Neuhauser Geschäftsleute und das „Krimifestival München“. Ihnen allen sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
Sämtliche Erlöse des Abends fließen in die Sanierung der Kinosessel.
Wer das MAXIM weiterhin unterstützen möchte, findet nähere Informationen dazu hier

Frau Staudenmeyer hat ein städtisches Spendenkonto eingerichtet, auf dem weitere
Spenden jederzeit willkommen sind:
Bezirksausschuss 9
Konto-Nr.: 43167832
BLZ: 70150000
Stadtsparkasse München
Lesen Sie dazu bitte weiter unter:
Freunde & Förderer - Freundeskreis
Die Spendenübergabe wurde begleitet von:

6. August 2010
Einen Schulterschluss gegen die Gentrifizierung des Stadtteils Neuhausen kann man die Veranstaltung nennen, die Helmut Maier vom Café Ruffini für Montag, 27. September 2010,
20 Uhr, organisiert hat. Gleich mehrere namhafte Künstler hat er gewonnen, um einen Abend
zu Gunsten des historischen MAXIM-Kinos zu gestalten.
Mit Asta Scheib und Friedrich Ani beteiligen sich zwei erstklassige Literaten an der Benefizveranstaltung. In der Sparte Kabarett engagieren sich Josef Brustmann und
Karl Gschaider für das Kino. Den musikalischen Part übernehmen Thorsten Klentze und
Uwe Schwidewski & Freunde. Alle Künstler treten ohne Gage auf.
Der Erlös aus den Kartenverkäufen ist als Anschubfinanzierung für die Restaurierung der verschlissenen Kinosessel gedacht. Selbstverständlich sind auch weitere Spenden willkommen.
Die Sanierung der Sessel ist ohnehin erst ein Anfang. Langfristig ist geplant, das fast hundertjährige Kino umfassend zu erneuern. Allerdings behutsam - denkmalpflegerische Aspekte sollen genauso berücksichtigt werden, wie die Bedürfnisse des Kinobetreibers Siegfried Daiber.
Gute Ideen dazu haben kürzlich zwei Absolventinnen der Fachhochschule Rosenheim, Fakultät Innenarchitektur, vorgestellt. Ihre Entwürfe zur bestandserhaltenden Sanierung sind nach der Sommerpause des MAXIM im Bistrobereich als Ausstellung zu sehen.
Es ist erfreulich, dass sich nach Berlin und Hamburg nun auch in München zunehmend Kräfte gegen die schleichende Veränderung der Stadtteile formieren. Auf eine lebendige Stadtteilkultur ist jede Großstadt stolz. Diese zu erhalten, bleibt aber Privatsache der finanzschwachen Gewerbetreibenden und Bewohner, die immer weniger der Umwandlung von gewachsenen Stadtvierteln in noble Quartiers standhalten können.
Wer sich für die Erhaltung des MAXIMS einsetzen möchte, kann unter Freunde und Förderer
aktiv werden.
Karten zu der Kooperationsveranstaltung im Ruffini am 27.9.2010 gibt es ab September
zu 13.- €, ermäßigt zu 11.- €.
23. Juli 2010
Eine Vorführung der besonderen Art gibt es am Donnerstag, 29.7.2010 um 18 Uhr im MAXIM-Kino an der Landshuter Allee 33.
Studentinnen der Fachhochschule Rosenheim, Fakultät Innenarchitektur, stellen ihre Ideen zur Sanierung des historischen Kinos vor. Die Modelle sind als Bachelor-Abschlussarbeiten unter Professor Linn Song entstanden. In dessen MIXstudio werden architektonische Lösungen unter besonderer Berücksichtigung sozialer Aspekte entwickelt.
Wie mit neuen Ideen und Konzepten ein Stück Münchner Kinogeschichte in die Zukunft gerettet werden könnte, zeigen die Arbeiten von Stephanie Murr und Carmen Saur.
Man sieht den Gestaltungskonzepten der Studentinnen eine intensive und emotionale Auseinandersetzung mit dem MAXIM-Kino an. Äußerst sensitiv nähern sich beide Arbeiten den Besonderheiten dieses Kinos wie auch den Eigenarten seines Betreibers Siegfried Daiber. Mit feinem Gespür rücken sie bisher wenig beachtete, architektonische Details in den Vordergrund und integrieren diese in Funktionalität.
Die Bachelorarbeiten sprechen ein breites Publikum an: Architekten und Kommunalpolitiker, die sich mit Stadtentwicklung befassen, ebenso wie Kinobesucher und Neuhauser Bürger. Geht es doch um Überlegungen, wie man Ausstrahlung, Charme und die historische Einmaligkeit des Maxims für die Zukunft bewahren kann.
Ab Herbst werden die Arbeiten in einer Ausstellung im Kinofoyer gezeigt. Dazu ist auch eine Führung durch die Räumlichkeiten mit Erläuterungen zu den Konzepten geplant.
„Durch die Umgestaltung des MAXIMs möchten wir das Interesse und die Lust der Münchner wecken, dieses Kino wieder neu zu entdecken. Es gibt Teile und Aspekte im Maxim, die besonders sehenswert sind und dieses charakterisieren. Damit die Planungen auch umgesetzt werden können, suchen wir Sponsoren“, sagt Carmen Saur.
In zwei Jahren wird das MAXIM 100 Jahre alt. Zum Jubiläum wünscht sich dessen „Programmdirektor“ Sigi Daiber, dass grundlegende Renovierungsarbeiten durchgeführt werden können. Ansätze zur Unterstützung gibt es bereits. So hat Ingeborg Staudenmeyer, Bezirksausschussvorsitzende von Neuhausen-Nymphenburg, vor einigen Monaten die erste Stuhlpatenschaft übernommen. Auch setzen sich Neuhauser Geschäftsleute und Gastronomen für den Erhalt des Stadtteilkinos ein.
Frühere Pressemitteilungen
4. Juni 2010
Der neue Internetauftritt www.maxim-kino.de informiert über das aktuelle Programm- und Kulturangebot im MAXIM. Kinofreunde sind eingeladen, sich interaktiv einzubringen.
Neuhausen, 4. Juni 2010 – Das fast 100 Jahre alte MAXIM-Kino in München Neuhausen, Landshuter Allee 33, ist nun auch online erreichbar. Unter www.maxim-kino.de können sich Kinobesucher ab sofort im Internet über das aktuelle Kino-Programm informieren. Neben Nachrichten und Terminen zum kulturellen Angebot im Kino bieten die Seiten auch allerhand Wissenswertes über die Historie des MAXIM sowie zur Philosophie des Kinobetreibers Sigi Daiber. Freunde des Kinos können sich interaktiv am Kinoleben beteiligen indem sie dem MAXIM-Freundeskreis beitreten, Stuhlpatenschaften übernehmen und bei der „Aktion Wunschfilm“ mitmachen.
Der neue Webauftritt bietet tagesaktuelle Informationen zu Programm, Preisen und Reservierungsmöglichkeiten und kann zudem als RSS-Feed abonniert werden. Neben mehreren Bildgalerien zu den historischen Räumlichkeiten bindet die neue Homepage auch den seit langem bestehenden Maxim-Blog ein, verfügt über einen eigenen Pressebereich und lädt zum Stöbern ein.
„Bei der Konzeption der MAXIM-Homepage war es mir sehr wichtig, dass sie sich, ebenso wie mein Kinoprogramm, deutlich von anderen Kinos abhebt und dabei zeitgemäß und informativ ist“, so Kinobetreiber Sigi Daiber. „Dank der professionellen Unterstützung des Projektteams PO26 der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker ist ein Onlineauftritt geglückt, der die familiäre Atmosphäre meines Kinos widerspiegelt und die Besucher anregt, sich auch über den Kinobesuch hinaus an diesem wertvollen Stück Stadtteilkultur zu beteiligen.“
1. Februar 2010
Filmklassiker läuft im MAXIM-Kino / Der Kurzfilm „Und mehr bedarf es nicht” über Siegfried Daiber und sein Kino feiert im Vorprogramm Premiere / Sekt, Häppchen und Pralinen erwarten die Premierenbesucher.
München-Neuhausen. „Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat”: In Bernhard Sinkels Filmklassiker aus dem Jahr 1975 zeigen Lina Carstens und Fritz Rasp, wie man betrügerische Bankmanager leimt. Im Vorprogramm hat das filmische Kurzporträt „Und mehr bedarf es nicht” über Siegfried Daiber und sein fast 100-jähriges MAXIM-Kino Premiere. Die Journalistenakademie hat den Film im Dezember 2009 gedreht. Der Eintritt kostet sechs Euro. Siegfried Daiber lädt bei der Premiere am 11. Februar um 19 Uhr zu Sekt, Häppchen und Pralinen ein, die Neuhauser Geschäfte gespendet haben. >> mehr
Inhalt:
05. Februar 2012
Programm heute
Das Phänomen Bruno Gröning Regelmäßiges Mitgliedertreffen des Bruno-Gröning-Freundeskreis jeden ersten Sonntag im Monat
13:30 - 19.30 (inklusive 2 Pausen mit Imbiss), Eintritt frei - Spenden willkommen Uhr
Mehr zum Film
The Kingdom Of Survival von Regisseur Mark Littler
21:00 Uhr
Mehr zum Film
Radio Lora und junge Welt präsentieren aus der Bibliothek des Widerstands Die Schlacht um Chile - Der Putsch
19:00 Uhr
Mehr zum Film
MAXIM-Aktuell