100 Jahre MAXIM

2012 feiert das MAXIM in der Landhuter Allee 33 sein 100 jähriges Jubiläum. Das Neuhausener Kino ist heute nach dem Gabriel Filmtheater (1907) in der Dachauer Straße und den Museumslichtspielen (1910) an der Lilienstraße in der Au das drittälteste Kino Münchens.

Historische Ansicht des Maxim

Einst Kaufhaus, heute Licht-Spiel-Haus

Als „Lichtspieltheater des Westens” eröffnet das MAXIM am 14. September 1912 im ehemaligen Kaufhaus Schottländer. Sein erster Betreiber ist Jakob Schönberger, ein Photograph. 1918 übernimmt das Ehepaar Habeder das Kino und tauft es um, zunächst in „Hindenburg Lichtspiele”, später in „Volkslichtspiele”.

Den Besuchern ist der Name egal, sie nennen ihr Kino stets liebevoll „Flohzirkus”. Hier laufen Unterhaltungs- und Abenteuerfilme und bereits um 1927 erste gesellschaftskritische Filme aus Russland. 1953 gibt ihm der neue Besitzer, Hans Halbig, den Namen MAXIM. Der Filmvorführer baut schon damals gebrauchte Projektoren von 1935 im Kino ein. Mit diesen 35mm-Vorführgeräten aus der Zeit zwischen Stumm- und Tonfilm werden noch heute die Filme im MAXIM gezeigt.

Halbigs Konzept, populäres Kino für Neuhausen zu machen, geht auf. So überlebt das MAXIM das große Kinosterben in den Sechziger Jahre. Die Familie Halbig geht 1977 in den Ruhestand. Nach einem kurzen Zwischenspiel von der Kinofrau Hannelore Köpferl übernimmt Sigi Daiber mit drei Mitstreitern im August 1978 das Kino. Seit 1980 führt er das MAXIM allein.

27. März 2017

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